Biographie

Laas Unltd. ist einer der bis dato meist unterschätzen und talentiertesten Rapkünstler dieses Landes. Der gebürtige Gütersloher „Freestyle King“ ist für Viele nicht weniger als der Inbegriff der Freestyle- und Jamkultur Deutschlands. Ein Hip Hop Repräsentant aus dem Bilderbuch.

Als Mitglied der legendären „Stammtisch Crew“ machte Laas sich bereits im zarten Alter von 15 Jahren, ende der 90er Jahre, bundesweit auf HipHop-Events, sowie den legendären „Beats Aus Der Bude“ Tapes einen hochgehandelten Namen im deutschen Rapgeschäft. Heute wird sein Name von HipHop-Größen wie Kool Savas und Sido zitiert, wenn von der sprichwörtlichen „Qualität am Mic“ die Rede ist. Man kann seinen Style nicht auf ein Genre reduzieren, man kann Ihn als Künstler nicht limitieren – Laas Unlimited eben.

Nach mehreren Mixtapes, Features und einem Kollabo-Album mit Rano (“Meisterwerk”), brachte er 2007 seine von Szene-Insidern gefeierte Debut-LP “Laas Unltd. Begins!” auf den Markt, welche im Jahr 2009 mit “2.0 Action Rap” seinen grandiosen Nachfolger fand. Auf dem Remix der Singleauskopplung „Nein Wir Kennen Dich Nicht“, welcher einen beispiellosen „Laas-Hype“ innerhalb der deutschen HipHop-Szene auslöste, fanden sich unzählige namhafte Deutschrap-Künstler (Kool Savas, Olli Banjo,…) wieder. Als Resultat dieses Hypes fand man Laas im Gegenzug als Gast auf zwei der erfolgreichsten Rap-Alben des Jahres 2008 (“John Bello Story 2“ von Kool Savas und “Sparring 3“ von Olli Banjo), sowie auf dem legendären Mixtape von Harris, DJ Sweap und DJ Pfund 500 vor. 2009 setzte sich dieser Trend fort – auf gleich drei großen Veröffentlichungen war Laas zum Teil mehrfach vertreten: auf dem Album des Hamburger Hit-Produzenten Monroe (“Movement”), dem “La Connexion” Sampler und Sidos bis dato letzter Studio-LP “Aggro Berlin”.

Deutschrap hat sich seit seinen Anfängen stark verändert. Laas ist diesen Weg konsequent mitgegangen und aus dem gefeierten „Übertalent“ ist mittlerweile ein facettenreicher Musiker und Songwriter geworden. Als Konsequenz aus diesem Werdegang erschien Ende 2010 die von seinen Fans umjubelte „Backpack Inferno“ LP mit anschließender Tournee durch Deutschland, Östereich und die Schweiz als Sidekick von Rap-Schwergewicht Oli Banjo. Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg an die Spitze des Deutschen HipHop.

Diesen Anspruch, an die Spitze des Genres zu gelangen, konnte Laas Unltd. mit seiner aktuellen LP „BLACKBOOK“ ( VÖ: 26.08.2011 über BOHEMIAN GROVE MUSIC/ GROOVE ATTACK) mit Nachdruck untermauern – Platz 37 in den Deutschen Album Charts! Laas ist gekommen um zu bleiben – jetzt erst recht.

1999-2001

  • TAPE // Stammtisch, DJ Amir #20
  • EP // Manche Erzählen Mir, Ich Sollte N Tape Machen

2002

  • TRACK // Ach Was auf Playmo – “First Impression”
  • FREESTYLE SKIT // Beats Aus Der Bude LP

2003

  • TRACK // One Two, One Two auf Rano – “Streethomes” EP

2004

  • TRACK // Gar Nichts auf Skunk Funk 12Inch “So Und Nicht Anders”

2005

  • TRACKS // Vibecatcher, Geisterstadt auf Rasputin – “Achtung”

2006

2007

2008

  • TRACK // Unmöglich Pt.2 auf Olli Banjo – “Sparring 3″
  • TRACKS // Letzeee Gooo, Voldemort, Beweis 2 auf Kool Savas – “John Bello Story 2″
  • TRACK // Ol Dö Görls auf Harris, DJ Sweap, DJ Pfund 500 – “Ab In Club” Mixtape

2009

  • ALBUM // 2.0 Action Rap
  • TRACK // Seniorenstatus Remix auf Sido – “Aggro Berlin”
  • TRACKS // 90er Punchlines, Mein Sender auf Monroe – “Movement”

2010

  • ALBUM//Backpack Inferno

2011

  • ALBUM//Blackbook
  • TRACK // “Das Leben ist ein Arschloch” feat. MoTrip auf Sido – “Blutzbrüdaz” OST